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Bundeshaushalt 2026 in Vorbereitung: Rekordetat für Wohnungsbau: Der Branche reicht das nicht

Das Bundeskabinett hat kürzlich den Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 verabschiedet und dabei einen deutlichen Schwerpunkt auf den Wohnungsbau gelegt: Der Etat des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wurde erheblich aufgestockt. Damit will die Bundesregierung ein klares Zeichen für mehr bezahlbaren Wohnraum setzen – angesichts des wachsenden Bedarfs ein längst überfälliger Schritt. Doch in der Immobilienbranche sieht man die aktuellen Maßnahmen kritisch: Zwar wird die Aufstockung des Förderbudgets begrüßt, doch laut führenden Stimmen reicht das bei weitem nicht aus, um den massiven Wohnraummangel in Deutschland effektiv zu bekämpfen. Die Branche fordert insbesondere eine Fristverlängerung bereits bestehender Förderprogramme sowie die Wiedereinführung der beliebten KfW-55-Förderung, die energieeffizientes Bauen attraktiver machen würde. Ob der Rekordhaushalt wirklich den dringend benötigten Neubauschub bringt, bleibt abzuwarten – die Erwartungen bleiben hoch, der politische Druck ebenso.

Quelle und Rechteinhaber: Haufe Online Redaktion, „Bundeshaushalt 2026 in Vorbereitung: Rekordetat für Wohnungsbau: Der Branche reicht das nicht“, https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/bundeskabinett-erhoeht-foerderung-fuer-wohnungsbau_84342_344588.html.